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KM_Selbstdarstellung Film

9 © 2010 Kühn Medienkonzept & Design GmbH Wir verweisen auf den Datenschutz, es ist dem Auftraggeber nicht gestattet, rmeninterne Daten der Firma Kühn Medienkonzept & Design GmbH an Dritte weiterzugeben, zu veröffentlichen oder Dritten zugänglich zu machen. War das nun die Befreiung, der große Schritt? Hoffnung keimt auf und der festeWille, in einerTherapie die Schatten derVergangenheit abzustreifen. So vieles ist verschüttet, über so vieles kann Jule Künne nicht mehr sprechen.Aber wer kann es dann? Wer nimmt die ZuschauerInnen mit? Mit hinein in die gequälte Kinderseele, diesen verdunkelten Ort ohnmächtigerVerzweiflung? Wie diese Situationen im Film erlebbar machen, ohne dabei voyeuristisch zu sein? Dorothea Mewes, die zweite Protagonistin, hat einen anderenWeg gewählt. Sie ist Schauspielerin und hat das „Grauen der Kindheit“ auf die Bühne gebracht. Sie erzählt uns das, was Jule nicht mehr sagen kann. In eindrucksvollen Monologen spricht sie sich die Erinnerung, die qualvollen Momente jedenAbend erneut von der Seele. Wir erleben, wie der eigene Vater mit seinem ersten Übergriff ihr Weltbild ins Wanken bringt, die Ordnung zerstört, wie sie unter der Last der Zumu- tung in den „Keller“ ihrer eigenen Seele flüchtet, um den „Bombenangriff“ zu überstehen. Unaussprechlich – es werden noch mehr als tausend „weitere Bombennächte“ kommen und „tiefe Krater“ in das kindliche Gemüt reisen. „aber, … ... er war doch mein Pappi!“